Wenn die Sonne scheint über die vom Winter gezeichneten Wiesen und Felder, wenn der See einladend glitzert, wenn sich der Himmel blau und herrlich über die Weite des Landes spannt, wenn alles einladend und verführerisch aussieht, dass man denkt, man könne nach langer, verfrorener Zeit einen Spaziergang wagen und das schöne Wetter genießen, aber es ist nicht so, dann haben wir – wie man in Island sagt – ‚Fensterwetter‘.

Denn wenn wir uns tatsächlich vor die Tür wagen, umfasst uns gleich ein unfreundlicher und heftiger Wind, so kalt, dass unser Kopf zu zerplatzen droht und die Ohren sogleich schmerzen. Die Hände werden kalt, der dickste Mantel reicht kaum aus, sich vor der Kälte zu schützen. Dann heißt es: Lieber gleich wieder hineingehen, einen heißen Tee aufsetzen, sich an das Fenster setzen und das schöne Wetter von drinnen, in behaglicher Wärme, genießen!

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