Meine Augenlider sind schwer und möchten sich am Liebsten schließen. Und auch mein Sinn ist erschöpft. Träg hangeln sich meine Gedanken Stück für Stück voran und sind doch so zäh und verbraucht wie der Tag, der zur Neige geht. Ich wünschte mir Erquickung, doch weiß ich nicht, wie ich sie mir verschaffen könnte, da meine Ideen ausbleiben.

Mein Körper gehorcht meinen Gedanken nicht. Wenn ich mir wünsche, mich hinzulegen, dann folgen sie nicht, denn jede Bewegung ist schon zuviel. So bleibe ich so, wie ich jetzt bin, und so bleibe ich müde und unglücklich, dass der Tag verging, ohne dass ich eine Erfrischung erfahren hätte.

Müde. Träg. Trüb. Traurig.

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